Im „Heilsort Karlskirche“ wird am Welttag der Kranken (11. Februar 2026, 18:00 Uhr) und am darauffolgenden Sonntag (15. Februar 2026, 10:30 Uhr) allen, die es wollen, das Sakrament der Krankensalbung gespendet. Nach den Messen sind alle eingeladen, nach vorne zum Altar zu kommen, um dort vom Priester das Sakrament zu empfangen.
Zum Sakrament der Krankensalbung sagt das 2. Vatikanische Konzil:
„Durch die heilige Krankensalbung und das Gebet des Priesters empfiehlt die ganze Kirche die Kranken dem leidenden und verherrlichten Herrn, dass er sie aufrichte und rette (vgl. Jak 5,14–15 EU), ja sie ermahnt sie, sich aus freien Stücken mit dem Leiden und dem Tode Christi zu vereinigen (vgl. Röm 8,17 EU; Kol 1,24 EU; 2 Tim 2,11–12 EU; 1 Petr 4,13 EU) und so zum Wohle des Gottesvolkes beizutragen.“
„Wir als Kreuzherren – ursprünglich ein Hospitalorden – wollen dieses Sakrament der Heilung und Aufrichtung allen zugänglich machen, die es brauchen“, sagt P. Marek Pucalik, O.Cr., Rektor der Karlskirche und Provinzial der Kreuzherren mit dem roten Stern. Es gehe darum, Gottes heilende Gnade den Menschen in ihrem Alltag zuteil werden zu lassen, so P. Marek. „In den Kranken begegnet uns Christus. Er ist der leidende und sterbende Gott, dessen Heilshandeln nicht abstrakt bleibt, sondern ganz konkret wird: Sei es durch seine Wunderheilungen, von denen uns in der Schrift berichtet wird, sei es durch sein Kreuz und Leiden, in dem er jedes Leiden der Welt auf sich genommen hat, sei es durch den Zuspruch der Sakramente, in denen sich auch heute seine heilende Nähe offenbart.“
